Flexibilisierung der Arbeitszeit - Abschaffung des Acht-Stunden-Tags? Was die neue Bundesregierung plant



 


Flexibilisierung der Arbeitszeit – Abschaffung des Acht-Stunden-Tags? Was die neue Bundesregierung plant und wie Unternehmen sich jetzt vorbereiten können

Von einem starren Korsett zu neuer Freiheit: Die Arbeitswelt in Deutschland steht vor einem historischen Umbruch – und moderne Tools wie TimeSpin sind dabei ein entscheidender Faktor.

Berlin, April 2025 – Der neue Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD bringt Bewegung in einen der zentralen Grundpfeiler des deutschen Arbeitsrechts: Den Acht-Stunden-Tag. Noch bevor Friedrich Merz offiziell am 6. Mai zum Bundeskanzler gewählt wird, sorgt sein Vorhaben für breite Diskussionen – in Gewerkschaften, Unternehmen, Think Tanks und vor allem bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Ein Bruch mit über 100 Jahren Tradition

Seit 1918 ist der Acht-Stunden-Tag gesetzlich verankert – eine historische Errungenschaft, die auf die Ideen des britischen Sozialreformers Robert Owen zurückgeht. Er träumte von einer Welt, in der Arbeit, Freizeit und Schlaf gleichermaßen Platz finden: „Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit und Erholung, acht Stunden Schlaf.“ Ein fairer Gedanke, der über Jahrzehnte Grundlage der Arbeitsorganisation in Deutschland war.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Digitalisierung, Homeoffice, internationale Projektarbeit und Fachkräftemangel haben neue Realitäten geschaffen, in denen starre Zeitmodelle zunehmend unpraktisch erscheinen.

Was plant Merz konkret?

Im Koalitionsvertrag kündigt die künftige Regierung grundlegende Änderungen an. Der Acht-Stunden-Tag soll abgeschafft werden. Stattdessen soll künftig die Wochenarbeitszeit zählen – je nach Branche und Tarifvertrag zwischen 34 und 40 Stunden. Innerhalb dieses Rahmens sollen die Arbeitszeiten flexibel gestaltbar sein. Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tage sind denkbar – ebenso wie kompakte Vier-Tage-Wochen bei vollem Lohn.

Ergänzend will die Regierung Anreize schaffen: Eine steuerfreie Überstundenregelung, Prämien für Teilzeitkräfte, die aufstocken, und eine steuerfreie Hinzuverdienstgrenze von 2000 Euro für arbeitende Rentner.

Die Wirtschaft ist gespalten

Während Arbeitgebervertreter wie der Handelsverband HDE die Pläne begrüßen – „Mehr Flexibilität heißt auch: bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ –, äußern Gewerkschaften Sorge um die Gesundheit der Beschäftigten. Die Gefahr einer neuen „Selbstausbeutung“ durch überlange Arbeitstage sei real.

Auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) dämpft Erwartungen. In einer aktuellen Umfrage glauben nur 20 Prozent der befragten Unternehmen, dass eine Verdichtung der Arbeitszeit ohne Produktivitätseinbußen möglich sei.

Ein realistischer Blick: Mehr Freiheit, mehr Verantwortung

Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte: Flexible Arbeitszeiten bieten große Chancen – aber sie erfordern klare Regeln, gegenseitiges Vertrauen und vor allem: Transparenz. Wer wann wie lange arbeitet, muss nachvollziehbar sein – für Mitarbeitende, Führungskräfte und den Gesetzgeber.

Hier setzt TimeSpin an – die Zeiterfassung der neuen Generation

Die moderne Arbeitswelt braucht moderne Werkzeuge. Mit TimeSpin, der innovativen Lösung zur Zeiterfassung, können Arbeitszeiten ortsunabhängig, minutengenau und flexibel erfasst werden – ganz gleich, ob im Homeoffice, in der Werkhalle oder im Coworking Space.

Dank smarter Schnittstellen zu Kalendern, Projekttools und sogar physischen Trackern wie dem TimeSpin-Würfel lässt sich nicht nur die tatsächliche Arbeitszeit exakt dokumentieren – sie kann auch projekt- und aufgabenbezogen ausgewertet werden. So wird Leistung sichtbar, Planbarkeit erhöht und gesetzliche Anforderungen (z. B. laut EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung) elegant erfüllt.

TimeSpin macht flexible Arbeitszeit nicht nur möglich – sondern zukunftsfähig.

Ob Vier-Tage-Woche, Gleitzeit oder Jobsharing – mit TimeSpin wird moderne Arbeitsorganisation einfach. Unternehmen, die sich jetzt vorbereiten, schaffen nicht nur Vertrauen, sondern sichern sich einen Vorsprung im Wettbewerb um Fachkräfte.

Fazit: Die Zukunft der Arbeit beginnt jetzt

Der Vorschlag der neuen Regierung zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tags ist keine Revolution – er ist eine längst überfällige Reaktion auf die Realität. Doch nur wer vorbereitet ist, kann davon profitieren. Wer Zeiterfassung nicht als Kontrollinstrument, sondern als strategisches Werkzeug versteht, schafft neue Freiheiten für Mitarbeiter und neue Effizienz für das Unternehmen.

Und genau hier ist TimeSpin die passende Antwort. Für Unternehmen, die ihre Zukunft nicht verwalten, sondern gestalten wollen.

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